
Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte der Mystiker Eliphas Lévi, dass sich die Tarotkarten von ihrer Anzahl her und auch von ihrem Inhalt genau auf dem kabbalistischen Baum des Lebens (Grafik Der Baum des Lebens) anordnen lassen:
Die 40 Zahlenkarten wurden den Sephiroth zugeordnet, die großen Arkana den Pfaden 11 – 32 und die Hofkarten repräsentieren die 4 kabbalistischen Welten.
Diese Korrespondenz zwischen dem Tarot und dem Baum des Lebens wird von den Tarot-Autoren wenig berücksichtigt. Die Karten lassen sich auch ohne dies sehr gut legen. Eine ausführliche Einführung in den Baum des Lebens und Anleitung zur Deutung der Kleinen Arkana und der Hofkarten finden Sie bei Hans-Dieter Leuenberger in seiner „Schule des Tarot – Der Baum des Lebens“. Rachel Pollack behandelt die großen Arkana und ihre Verbindung zum hebräischen Alphabet auf den Pfaden des Baumes in ihrem Buch „Der Kabbala Baum“
Mir persönlich vermittelt die Zuordnung dieses uralten Orakelspiel auf dem altehrwürdigen Symbol des kabbalistischen Lebensbaumes einen sehr überzeugenden Deutungsrahmen, in dem ich gerne arbeite.